Das Telefon im lambertschen Anwesen klingelt… Da diese Nummer vorher schon gefühlte 2940 Mal im Display stand, gehe ich jetzt endlich ran…

Ich: „Lambert?“

Eine engagierte Frau mit engelsgleicher Stimme (ab sofort EeFmeS genannt): „Herr Lambert. Mein Name ist … und ich rufe im Auftrag des … Verlages an. Sie sind doch…“

Ich: „Abonnent der ‚VIEW‘. Ja.“

EeFmeS: „…Genau. Und da wollten wir…“

Ich: „…sich bedanken und mir ein exklusives Angebot unterbreiten?“

EeFmeS: „Richtig. Und zwar geht es um…“

Ich: „…einen ganz tollen Reisegutschein“

EeFmeS (leicht patzig): „Soll ich überhaupt noch weiterreden???“

Ich: „Doch, doch… Sehr gerne…“

EeFmeS erzählt mir von neuen Partnern, besten Hotels, sensationellen Konditionen und endet nach einem nicht enden wollenden Monolog mit den Worten: „Und? Klingt das nicht gut?“

Ich: „Frau … – Ich wollte Sie nicht unterbrechen. Sie haben den Text ja auch mühevoll gelernt. Sie sollten auch die Gelegenheit haben, ihn vortragen zu können. Nein, ich habe an diesen Angeboten nie Interesse.“

EeFmeS (jetzt richtig patzig): „Warum sagen Sie dann nicht, dass sie nicht mehr angerufen werden wollen?“

Ich: „Ich will nicht mehr angerufen werden“

EeFmeS legt auf.

Ich finde, ich habe ihr viel Arbeit abgenommen. Und in ihrem Vortrag war nicht ein Fehler! SUPER!