Vorerst ein kleines Wort zur derzeitigen Ruhephase dieser Seite. Momentan arbeite ich 6-7 Tage in der Woche und bin am Abend meist froh, wenn ich in keinen PC-Monitor mehr sehen muss. Daraus resultiert, dass die Seite momentan nicht so gepflegt wird, wie man es von mir gewohnt ist. Natürlich bemühe ich mich, diesen Zustand so schnell wie möglich zu ändern und so lohnt sich der tägliche Blick auf die Seite in jedem Fall.

Auch heute, am Sonnabend, trat ich gegen 12 Uhr meinen Dienst in der Wettannahmestelle an. Kurz zuvor hatten wir zu Hause Besuch von einem „Nachbarn“ bekommen, der unser defektes Ceranfeld reparieren wollte. Während ich also zur Arbeit aufbrach und der „Nachbar“ sich an unserem Herd zu schaffen machte, hatte ich für den kommenden Tag ein gutes Gefühl. Eine gute Stunde nach meinem Arbeitsbeginn änderte sich dieses Gefühl durch einen Anruf von Silvi im Wettbüro schlagartig. Der „Nachbar“ hatte das Hausnetz komplett lahm gelegt und die Stadtwerke waren im Anflug, um die verblombte Haussicherung wieder zu aktivieren. Nachdem die komplette Nachbarschaft anschließend unsere Wohnung begangen und die Ursachen des Problemes diagnostiziert und die Stadtwerke ihren Dienst getan hatten, lief sowohl der Herd als auch das Hausnetz wieder…

Zur gleichen Zeit verzweifelte ich am 40. unfreundlichen Kunden, der seine Wut über seine verlorenen Wetten lautstark an mir ausließ. Seit nunmehr gut 3 Monaten höre ich mir mehrmals in der Woche dieses stumpfsinnige, niveaulose und wenig geistreiche Gequatsche der problematischen Kundschaft an ohne mit der Wimper zu zucken. Bei 6-7 Tagen in der Woche mache aber auch ich langsam schlapp und meine aufgesetzte „der-Kunde-ist-König“-Freundlichkeit artet innerlich langsam zu einer „du-bist-auch-kein-besserer-Mensch-als-ich-nur-weil-du-800-€-auf-ein-Pferd-wetten-kannst-und-ich-nicht“-Agression aus.

Während Silvi zu Hause das Abendessen kochte, tat ich dies auch… Ihre unbeschreibliche Führsorge am Abend sorgte allerdings schnell dafür, dass 8 Stunden Agressionsunterdrückung innerhalb von Minuten nahezu verflogen war – ich weiß schon, wen ich da vom Markt weggeheiratet habe 😉